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	<title>Christian Denzler Online</title>
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		<title>Kirchenkritik: Wieviel verträgt es?</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 11:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland macht ein Video die Runde, welches sehr gezielt und direkt auf Missstände in der katholischen Kirche aufmerksam macht. Die Komikerin C. Kebekus inszeniert die Kritik im Stil eines Rap-Videos und zieht sich damit die Wut der Piusbruderschaft zu. Nun überlegt sich sogar der Staat, ob er eine Klage einreicht. Die Piusbruderschaft forderte alle [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland macht ein Video die Runde, welches sehr gezielt und direkt auf Missstände in der katholischen Kirche aufmerksam macht. Die Komikerin C. Kebekus inszeniert die Kritik im Stil eines Rap-Videos und zieht sich damit die Wut der Piusbruderschaft zu. Nun überlegt sich sogar der Staat, ob er eine Klage einreicht.</p>
<p><span id="more-602"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-601" style="border: 1px solid black;" alt="dunkdemherrn" src="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/06/dunkdemherrn.jpg" width="498" height="263" /></p>
<p>Die Piusbruderschaft forderte alle Katholiken auf, Strafanzeige einzureichen und diese primitive Verspottung zu strafen. Nach ca. 10 Anzeigen schaltete sich die Staatsanwaltschaft ein.</p>
<p>Wieviel Kritik darf an der Kirche angebracht werden? Meines Erachtens sehr viel. Der Clip greift nicht Gott oder den Glauben an sich an, sondern die mafiaähnliche katholische Kirche, die seit je her die Ängste der Menschen ausnutzt. Dass zarte Gemüter sich angegriffen fühlen kann durchaus sein.</p>
<p>Die Kirche ist ein Sumpf aus Korruption, Homophobie und Kindesmissbrauch. Das zu kritisieren ist nicht nur richtig sondern Pflicht eines jeden Bürgers mit freiem Willen. Klar kann man nicht die ganze Kirche über einen Kamm scheren aber diese Probleme sind seit Jahrzehnten bekannt und es wird nichts dagegen unternommen. Die Kirche stellt sich schützend vor pädophile Priester und verleugnet, dass sie Minderheiten diskriminiert. Denn die Kirche ist für jeden offen. Jedenfalls solange man nicht homosexuell oder andersgläubig ist.</p>
<p>Vielleicht fehlt Carolin Kebekus ein wenig das Feingefühl. Das ändert jedoch nichts an der Richtigkeit ihrer Kritik.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='640' height='390' src='http://www.youtube.com/embed/4Y3IWFLFHbk?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
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		<title>Solidarität! Sparen wir SPAR weg!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 07:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Umgang von SPAR Schweiz mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist unglaublich. Zu untragbaren Bedingungen mussten die Angestellten der Filiale Baden-Dättwil arbeiten. Als ob der branchenübliche Hungerlohn nicht schon genug wäre, leideten sie auch unter chronischem Personalmangel. Als Dank dafür, dass sie nicht einfach weggelaufen sind, wurde ihnen fristlos gekündigt. Diese Arroganz ist unhaltbar! Setzen wir ein Zeichen! Hier geht es zu meiner Protestseite.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Umgang von SPAR Schweiz mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist unglaublich. Zu untragbaren Bedingungen mussten die Angestellten der Filiale Baden-Dättwil arbeiten. Als ob der branchenübliche Hungerlohn nicht schon genug wäre, leideten sie auch unter chronischem Personalmangel. Als Dank dafür, dass sie nicht einfach weggelaufen sind, wurde ihnen fristlos gekündigt. Diese Arroganz ist unhaltbar! <strong>Setzen wir ein Zeichen!</strong></p>
<p><a title="Spart SPAR weg!" href="http://www.christiandenzler.ch/spart-spar-weg/">Hier geht es zu meiner Protestseite.</a></p>
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		<title>Das Ende der Armut</title>
		<link>http://www.christiandenzler.ch/das-ende-der-armut/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 09:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Banken hätten die Möglichkeit, die Armut auf unserer Welt von heute auf morgen zu beenden. Falsche Weltanschauung hindert sie aber daran. Geld ist heute nur noch eine Buchung. Ein digitaler Wert in einem Computer. Unser Geld ist durch nichts mehr gedeckt. Die Banken erzeugen Geld schon lange aus dem nichts. Das sogenannte Fiatgeld* ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Banken hätten die Möglichkeit, die Armut auf unserer Welt von heute auf morgen zu beenden. Falsche Weltanschauung hindert sie aber daran.</p>
<p><span id="more-557"></span><img class="alignnone size-full wp-image-556" alt="armutweg" src="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/06/armutweg.png" width="498" height="263" /></p>
<p>Geld ist heute nur noch eine Buchung. Ein digitaler Wert in einem Computer. Unser Geld ist durch nichts mehr gedeckt. Die Banken erzeugen Geld schon lange aus dem nichts. Das sogenannte Fiatgeld* ist eine reine Buchung in ihrer Buchhaltung.</p>
<p>Was hält die Banken davon ab, jedem eine Million aufs Konto zu buchen? Genug Geld ist sowieso schon lange nicht mehr da. Eine digitale Buchung wäre problemlos möglich.</p>
<p>Das Problem: Wenn jeder genug hat, verliert das Geld den Wert total. Welcher Antrieb hat man dann? Kann jeder mit dem Geld umgehen? Plus der wichtigste Grund für eine Bank: Die Geldelite würde ihren Status verlieren.</p>
<p>In unserem kapitalistischen System würde es auch nicht lange dauern, bis wieder ein paar Wenige alles besässen und der Rest nichts mehr auf dem Tisch hätte. Da stellt sich die Frage: Ist Geld überhaupt der richtige Weg? Brauchen wir Geld heute noch?</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Eine Welt ohne Geld?</strong></span><br />
Bei dem Gedanken bekommen einige sicher Panikattacken. Der Gedanke, dass man ohne Geld leben kann, ist für manche unbegreiflich. Tatsächlich müssten wir dafür unsere jahrelange Konditionierung durch Schulen und die Medien überwinden und uns eine einfache grundlegende Frage stellen: Was treibt mich an? Oder besser noch: Was treibt mich an und macht mich gleichzeitig glücklich?</p>
<p>Das Streben nach Reichtum und Materiellem kann beruhigen und eine Weile darüber hinwegtäuschen, dass man eigentlich keine Substanz in seinem Leben hat. Lange macht das aber nicht zufrieden. Es sind Dinge wie Familie, Freunde und das Wissen, etwas gutes für sich und seine Umwelt zu tun, die uns wirklich glücklich machen.</p>
<p>Stellt euch vor, ihr würdet nur dafür arbeiten, euch selber zu verbessern und eure Umwelt. Als Lohn kriegt ihr genug zu essen, ein Dach über dem Kopf und Infrastruktur wie den öffentlichen Verkehr, Schulen, Freizeitzentren usw. Wer nun schreit: «Wer soll das alles bezahlen!» der hat immer noch nichts begriffen. Denn das ist ja genau der Punkt: Es wird bezahlt durch Freiheit, Wohlbefinden, Fortschritt. Damit dass es keine Armut mehr geben wird und wir keine Existenzängste mehr haben müssen. Wenn jeder aus Freude das arbeitet was er gerne macht und wenn er es dafür tut, sich selber zu verbessern und seiner Umwelt etwas zurückzugeben, dann brauchen wir kein Geld mehr. Der Antrieb hat sich geändert.</p>
<p>Diese Idee ist nicht neu. Sie wurde vor knapp 50 Jahren von einem genialen Visionär konzipiert. Wer wissen will, wie so eine Zukunft aussehen könnte, sollte sich unbedingt ein wenig mit Star Trek befassen. Dem guten Star Trek von Gene Roddenberry wohlverstanden und nicht dem oberflächlichen J.J. Abrams Star Trek.</p>
<p>Die Idee ist so einfach und doch so schwierig umzusetzen. Denn dafür müsste sich der Mensch grundlegend ändern und sich aus der Geiselhaft des Geldes befreien. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es heute eine kleine Minderheit gibt, die gar nicht will, dass sich die Welt verändert. Diese Minderheit gilt es erst einmal zu entmachten.</p>
<p>Heute ist diese Vision Utopie. Jedoch eine, auf die hin es sich zu arbeiten lohnt. Eine Zukunft für alle statt für wenige.</p>
<p>&#8211;<br />
<em>* Fiatgeld (auch englisch Fiat-Money) ist Geld, bei dem seitens des Emittenten (z. B. Zentralbank) keine Einlöseverpflichtung (z. B. in Gold, Silber oder Kurantgeld) besteht und dessen Akzeptanz durch gesetzliche Vorschriften – wie die Erklärung zum gesetzlichen Zahlungsmittel – erreicht und sichergestellt wird.<sup id="cite_ref-1">[1]</sup> Heutiges Zentralbankgeld, wie beispielsweise Euro oder US-Dollar, ist Fiatgeld. </em></p>
<p><em><a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fiatgeld" target="_blank">Lies alles darüber auf Wikipedia</a></em></p>
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		<title>Résumé eines blutigen Tages</title>
		<link>http://www.christiandenzler.ch/resume-eines-blutigen-tages/</link>
		<comments>http://www.christiandenzler.ch/resume-eines-blutigen-tages/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 07:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wahlsonntag ist vorbei und ging mit keinen Überraschungen zu ende. Die Volkswahl des Bundesrates wurde abgelehnt und dürfte im Moment vom Tisch sein. Die Umfahrung Brugg wurde angenommen und da sie an einer Bahnschranke endet, wird es wohl dann zu massivem Stau kommen und das ganze Projekt verschlingt rund 47 Millionen Franken (was wohl [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wahlsonntag ist vorbei und ging mit keinen Überraschungen zu ende. Die Volkswahl des Bundesrates wurde abgelehnt und dürfte im Moment vom Tisch sein. Die Umfahrung Brugg wurde angenommen und da sie an einer Bahnschranke endet, wird es wohl dann zu massivem Stau kommen und das ganze Projekt verschlingt rund 47 Millionen Franken (was wohl eher 60 Millionen werden dürften).</p>
<p>Diese beiden Vorlagen sind so gut zu verkraften. Einen leicht säuerlichen Nachgeschmack hinterlässt allerdings die Verschärfung des Asylgesetzes.</p>
<p><span id="more-518"></span></p>
<p><a href="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/06/asylade.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-517" alt="asylade" src="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/06/asylade.jpg" width="498" height="263" /></a></p>
<p>Leider ist es nur dass: eine Verschärfung. Schneller abwickeln konnte man die Verfahren vorher auch schon. Jedoch verhindert die Abschaffung des Botschaftsasyls dass die ärmsten und schwächsten keine Zuflucht bekommen werden in der Schweiz: Mütter mit ihren Kindern. Diese Massnahme verhindert den Asylmissbrauch nicht, schädigt aber die Schwächsten und spielt skrupellosen Schlepperbanden in die Hand, die die Frauen auf der Überfahrt vergewaltigen und was denn Kindern blüht will ich mir gar nicht ausmalen. Auch ist nicht garantiert, dass sie Europa lebend erreichen.</p>
<p><a href="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/06/schlepper.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-522" alt="schlepper" src="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/06/schlepper.jpg" width="498" height="263" /><br />
</a><em>Schlepperbanden beuten die Schutzsuchenden gewissenlos aus und ob sie lebend nach Europa kommen, ist fraglich!</em></p>
<blockquote><p>Das Klima der Angst wird von rechtsbürgerlichen Parteien seit Jahren gezielt geschürt. – Remo Leupin, <a href="http://www.tageswoche.ch/de/2013_23/schweiz/548630/das-unbehagen-siegt.htm" target="_blank">Tageswoche</a></p></blockquote>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Nutzlose Augenwischerei der Bürgerlichen</strong></span><br />
Auch der Passus, dass Kriegsdienstverweigerung kein Asylgrund mehr ist, ist nichts weiter als symbolpolitische Augenwischerei.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-524" alt="deserteure" src="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/06/deserteure.jpg" width="498" height="263" /><br />
<em>Kriegsverweigerer werden vielerorts erschossen. Gut nehmen wir sie immer noch auf.</em></p>
<p>Denn auch in Zukunft müssen Deserteure, die an Leib und Leben bedroht sind, von uns aufgenommen werden. Auch geht Völkerrecht <strong>immer</strong> über nationales Recht. Ein Umstand, den mancher Schweizer<strong> immer noch nicht</strong> begriffen hat. Es gibt Gesetze, die stehen über dem Volk.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>(Konzentrazions)-Zentren</strong></span><br />
Auch das errichten von Zentren für renitente Asylbewerber, ist bestenfalls problematisch. Was ist «Renitent»? Ist ein Ehemann, der nicht zulässt, dass seine Frau von einem Polizisten geschlagen wird, renitent? Ist ein Teenager, der aus Langeweile und weil ihm keine Perspektive geboten wird, Unfug anstellt renitent? Der Begriff «Renitent» ist schwammig und lässt zuviel Spielraum. Für Asylanten, die mit Drogen dealen, die stehlen oder gewalttätig werden, haben wir bereits Zentren. Diese nennen sich Strafanstalten.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Nicht nur Nutzloses</strong></span><br />
Neben all diesen unmenschlichen Verschärfungen gibt es aber durchaus den einen oder anderen positiven Punkt. Zum Beispiel ermöglicht sie es dem Bund, schnell neue Zentren in betrieb zu nehmen. Bisher konnten die Gemeinden viel zu leicht Einspruch erheben. Selbstverständlich wird jeder Versuch ein Zentrum zu eröffnen von der SVP (die diese Verschärfung wünschte) auf kommunaler Ebene bekämpft werden. Das ist typisches SVP-Denken: Die Verschärfung wollen wir aber die Zentren können andere haben.</p>
<p>Sinnvoll ist es auch, die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen in sogenannten Testzentren zu prüfen um Leerläufe in Zukunft zu verhindern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-523" alt="schwach" src="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/06/schwach.jpg" width="498" height="263" /><br />
<em>Die Verschärfung trifft die schwächsten und unschuldigsten von allen: Die Kinder!</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Fazit</strong></span><br />
Die unmenschliche Verschärfung des Asylgesetzes bringt nicht wirklich viel. Beschleunigt wird nichts, was nicht vorher auch schon schneller ginge und die Abschaffung des Botschaftsasyls löst nichts, schädigt aber die Ärmsten und Schwächsten auf dieser Welt. Zentren für Renitente wurden zwar gefordert, aber keiner will so ein Zentrum in seiner Nähe haben. Die doppelzüngige SVP wird garantiert gegen jedes einzelne kämpfen.</p>
<p>Somit bleibt nur eines zu sagen: Das Blut der getöteten Flüchtlingen klebt seit gestern auch an unseren Händen. So sehr wir uns das Ganze schönreden wollen. Diesen Fakt werden wir nicht mehr los.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The new Sexism rises!</title>
		<link>http://www.christiandenzler.ch/als-mann-ist-mann-grundsatzlich-schuldig/</link>
		<comments>http://www.christiandenzler.ch/als-mann-ist-mann-grundsatzlich-schuldig/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 13:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen wurde ich auf einen Zeitungsartikel aufmerksam, indem das Modelabel Schild einen Fashion-Run veranstaltete. Dabei sprinteten 50 junge Frauen eine Strecke über 350 Meter nur in Unterwäsche. Die Siegerin erhielt einen 500-Franken-Gutschein um sich Kleider zu kaufen. Sofort ereiferten sich Feministinnen und Gleichstellungsverantwortliche über die sexistische Aktion. Auch ich war erstmal empört [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen wurde ich auf einen Zeitungsartikel aufmerksam, indem das Modelabel Schild einen Fashion-Run veranstaltete. Dabei sprinteten 50 junge Frauen eine Strecke über 350 Meter nur in Unterwäsche. Die Siegerin erhielt einen 500-Franken-Gutschein um sich Kleider zu kaufen.</p>
<p>Sofort ereiferten sich Feministinnen und Gleichstellungsverantwortliche über die sexistische Aktion. Auch ich war erstmal empört und befremdet, wie mein Tweet vom 3.5.2013 zeigt:</p>
<blockquote><p>@cdenzler: Schild treibt halbnackte Frauen durch die Strassen. The new Sexism is born.</p>
<p><a href="http://t.co/AJ9UWSzYPv">http://t.co/AJ9UWSzYPv</a></p></blockquote>
<p>Auch auf Facebook äusserte ich mich diesbezüglich, was selbstverständlich zu Reaktionen führte.</p>
<p><span id="more-422"></span></p>
<p><a href="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/05/sexismen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-432" alt="sexismen" src="http://www.christiandenzler.ch/wp-content/uploads/2013/05/sexismen.jpg" width="498" height="263" /></a></p>
<p>Daraufhin hatte ich eine gute Diskussion mit Lukas von Wartburg, der nahe an diesem Thema steht. Seine Argumente brachten mich zum nachdenken über die Sexualisierung der Frau in der Werbung, über Prüderie und unterschiedliche Wahrnehmungen. Ist «The new Sexism» wirklich so tragisch, wie ich es aus dem Buch «Living Dolls» von Natasha Walter herausgelesen habe oder leben wir in einer überreizten Zeit, in der vieles überbewertet wird? Jeder weiss doch, wie eine nackte Frau aussieht oder Brüste. Ist es wirklich so tragisch?</p>
<p>Ich habe eine Weile über seine Aussagen nachgedacht und muss Lukas recht geben. Selbstverständlich ist Nacktheit, Sexiness oder Erotik nicht verwerflich. Auch ist es nicht billig, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen.</p>
<p>Wie ich das sehe sind Menschen, die in solchen Berufen arbeiten oder auch an Aktionen, wie der von Schild teilnehmen meistens selbstbewusste Personen, die eine gesunde Einstellung zu ihrem Körper und der Sexualität haben.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Reflektieren hilft</strong></span><br />
Ich habe mich nun ein paar Tage damit befasst und weitere Gespräche dazu geführt und habe mir eine Meinung gebildet: Nein es ist nicht billig seinen Körper zu zeigen. Nein es ist nicht sexistisch auf hübsche, sexy Frauen zu stehen. Brüste zu mögen ist nicht Machogehabe sondern Biologie. Oft sind wir heute soweit, dass Männer von vornherein als Sexisten abgetan werden, wenn sie zu ihrer Biologie stehen. Damit rede ich nicht von den Männern, die sich nicht im Griff haben. Trotz aller Biologie haben wir einen Verstand, den es zu benutzen gilt. Ein richtiger Mann hat sich im Griff und weiss, wie er mit einer Frau umzugehen hat. Es bedeutet aber nicht, dass er nicht mehr dazu stehen darf, was er in Bezug auf das weibliche Geschlecht empfindet.</p>
<p><strong>ABER:</strong> Unsere Welt ist sowas von übersexualisiert, dass dieses Sex sells-Gehabe in der Werbung nur noch ermüdend ist. Hat man keine Idee mehr, zieht man Menschen aus. Damit schockt man niemanden mehr geschweige denn, erziehlt grosse Resonanzen.</p>
<p>Das war auch der schale Nachgeschmack, den ich bei der Schild-Aktion hatte.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Sex in der Politik</strong></span><br />
Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass wir Politik versuchen sexier zu machen. Direkt mit dem Sex sells-Credo der Werber zu hantieren halte ich aber für nicht zielführend.</p>
<p>In der Politik geht es um Inhalte und gerade eine SP ist dafür bekannt, dass sie Inhalte transportierte mit ihren Aktionen oder Plakaten.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>«The new Sexism» ist real</strong></span><br />
Trotz allem ist Sexismus heute realer denn je und weit verbreitet. Jedoch geht er immer weniger von den Männern aus. Das wahre Problem sind Haifisch-Feministinnen, die genau wie die Männer früher, nur auf ihren Vorteil aus sind und von Gleichstellung wenig wissen wollen.</p>
<p>Der wahre Sexismus geht von ihnen aus. Sie versetzen die Frau andauernd in die Opferrolle. Die armen schwachen Frauen, die von den Männern immer noch ausgebeutet werden. Diese Tatsache ist eine Beleidigung für jede emanzipierte und selbstbewusste Frau, die ihr Leben selber bestreitet.</p>
<p>Dieser neue Sexismus wird auch ausgenutzt. FEMEN haben daraus ein lukratives Geschäftsmodell gebastelt, wo doch schon einige Frauen gut damit verdienen. Um Gleichstellung geht es da schon lange nicht mehr.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Gleichstellung erreicht?</strong></span><br />
Es ist richtig, dass wir noch viel zu tun haben. Gleichstellung ist noch nicht erreicht. Es gilt den Lohn der Frau an den des Mannes anzupassen sowie die Wehrpflicht abzuschaffen oder für die Frau einzuführen, um zwei der vielen Baustellen zu nennen. Gleichstellung geht immer in beide Richtungen.</p>
<p>Somit ist es nicht immer Prüderie, wenn Menschen auf sexualisierte Inhalte genervt reagieren. Es ist schlicht ein Ausdruck von Überreizung.</p>
<p>Auch ist nichts verwerfliches daran, mit seinem Körper Geld zu verdienen und wenn auch «Sex sells» langsam ausgelutscht ist, müssen wir uns ehrlich fragen: Was ist an Sexualität oder nackten Tatsachen schlecht? Richtig: Nichts.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Macht Zypern Schule?</title>
		<link>http://www.christiandenzler.ch/macht-zypern-schule/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 10:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fall Zypern hat ein Verfahren an die Öffentlichkeit getragen, welches Schule machen könnte. Bail-in nennt sich das Verfahren, welches die Rettung der Banken durch den Steuerzahler auf ein Minimum einschränken soll und in der EU derzeit in Planung ist. Die NZZ sagt es richtig: Für das Scheitern eines Geschäftsmodells müssen jene aufkommen, die es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fall Zypern hat ein Verfahren an die Öffentlichkeit getragen, welches Schule machen könnte. Bail-in nennt sich das Verfahren, welches die Rettung der Banken durch den Steuerzahler auf ein Minimum einschränken soll und in der EU derzeit in Planung ist.</p>
<p><span id="more-391"></span></p>
<blockquote><p>Die NZZ sagt es richtig: Für das Scheitern eines Geschäftsmodells müssen jene aufkommen, die es mitgetragen oder davon profitiert haben, nicht die Steuerzahler.</p></blockquote>
<p>Wie diese Bail-in-Variante aussehen wird, darüber wird im Moment in der EU noch gestritten.</p>
<p>Hier einmal, wie dieses «Bail-in» aus meiner Sicht aussehen sollte:</p>
<p>Eine Bank hat Vermögen. Dieses Vermögen gehört ihr nicht sondern sie verwaltet es. Faktisch sollte die Bank also auch keinen Anspruch auf dieses Vermögen haben. Da das Geld nicht der Bank gehört, sondern Anlegern, die herzlich wenig für eine unfähige Geschäftsleitung (GL) und die Misswirtschaft einer Bank können, ist dieses Geld auch nicht für eine Refinanzierung der maroden Bank anfassbar.</p>
<p>Nun kann eine Bank nur hoffen, dass sie genügend Eigenkapital besitzt. Dieses soll nämlich in erster Linie für eine Refinanzierung aufkommen. Reichen diese Milliarden nicht, geht es an das Privatvermögen der GL. Das macht aus zwei Gründen Sinn:</p>
<ol>
<li>Die GL hat sich jahrelang an den hohen Risiken und der Abzocke der Kleinsparer bereichert. Sie verdanken ihr Vermögen der Bank und ihrer eigenen kurzsichtigen Geldgier. Deshalb ist es nur logisch, dass sie nun dafür geradestehen.</li>
<li>Wenn eine GL weiss, dass sie mit ihrem Privatvermögen hängt, wenn die Bank bachab geht, beginnen sie vielleicht, gesünder und nachhaltiger zu wirtschaften.</li>
</ol>
<p>Da im Bankensektor der gesunde Menschenverstand schon längst tot ist, muss man es wohl über so drastische Massnahmen regeln.</p>
<p>Sollten diese zig Milliarden nicht ausreichen dann erst müsste der Staat und somit der Steuerzahler einspringen. Aus meiner Sicht dürfte eine Bank zwar ruhig auch mal bankrot gehen.</p>
<p>So das Bail-in-Verfahren wie es sein sollte. Ich denke aber, dass die Bankenlobby das schon noch zu verwässern mag. Leider einmal mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Cédric Wermuth in Untersiggenthal</title>
		<link>http://www.christiandenzler.ch/codric-wermuth-in-untersiggenthal/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 20:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 27. März 2013, findet die Generalversammlung der SP Untersiggenthal statt. Ab 20.30 Uhr ist die Versammlung im Gashof Löwen an der Dorfstrasse öffentlich. Nationalrat Cédric Wemuth lädt zur Diskussion unter dem provokativen Titel: «Nehmt den Reichen das Geld weg!» Er erläutert die Initiative «1:12 – gemeinsam für gerechte Löhne» und wirbt für mehr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 27. März 2013, findet die Generalversammlung der SP Untersiggenthal statt. Ab 20.30 Uhr ist die Versammlung im Gashof Löwen an der Dorfstrasse öffentlich. Nationalrat Cédric Wemuth lädt zur Diskussion unter dem provokativen Titel: «Nehmt den Reichen das Geld weg!» Er erläutert die Initiative «1:12 – gemeinsam für gerechte Löhne» und wirbt für mehr soziale Gleichheit, die für unsere Wirtschaft und Gesellschaft dringend nötig ist. Die enorme Konzentration von Reichtum in wenigen Händen steht am Anfang der Finanzkrise, sie verhindert dringend notwendige gesellschaftliche Investitionen und sie würgt zunehmend Innovation und Fortschritt ab. Ganz abgesehen davon wird sie zum Problem für die Demokratie: Wenn einige wenige immer mehr ökonomische Macht haben wird diese ab absurdum geführt.</p>
<p>Die SPU freut sich auf eine angeregte Diskussion mit vielen Interessierten.</p>
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		<title>Kommentar Wahlsonntag</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 16:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wahlsonntag ist durch und ich bin im Grossen und Ganzen zufrieden. Zwei von drei nationalen Initiativen wurden angenommen und wir können nun hoffen, dass diese speditiv umgesetzt werden. Der Familienartikel nicht zu bekommen ist schade, kann aber kommunal abgefangen werden, wenn engagierte Politiker dort die Zügel in die Hand nehmen. Geri Müller wurde als [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wahlsonntag ist durch und ich bin im Grossen und Ganzen zufrieden. Zwei von drei nationalen Initiativen wurden angenommen und wir können nun hoffen, dass diese speditiv umgesetzt werden. Der Familienartikel nicht zu bekommen ist schade, kann aber kommunal abgefangen werden, wenn engagierte Politiker dort die Zügel in die Hand nehmen. Geri Müller wurde als Stadtammann für Baden gewählt und auch Ruth Müri wurde in den Stadtrat gewählt.</p>
<p>Ich bin zufrieden und wünsche einen guten Sonntag.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Aufschrei wird heiser</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 20:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Sexismus ist im Moment in aller Munde. Ein Skandälchen in Deutschland wurde durch fehlgeleitete Feministinnen zum Skandal stilisiert. Nicht alle können zwischen Sexismus und schlichter Biologie unterscheiden. Hier ein Kommentar. Ich bin der Meinung, dass auf Sexismus, auch im Alltag, aufmerksam gemacht werden muss. Wo ich nicht einverstanden bin, wenn nun eine Hexenjagd [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Sexismus ist im Moment in aller Munde. Ein Skandälchen in Deutschland wurde durch fehlgeleitete Feministinnen zum Skandal stilisiert. Nicht alle können zwischen Sexismus und schlichter Biologie unterscheiden. Hier ein Kommentar.</p>
<p><span id="more-324"></span>Ich bin der Meinung, dass auf Sexismus, auch im Alltag, aufmerksam gemacht werden muss. Wo ich nicht einverstanden bin, wenn nun eine Hexenjagd vom Zaun gebrochen wird, die mit zweierlei Mass misst. Einer Frau nachpfeifen ist sexistisch, einem Mann nachpfeifen natürlich nicht. Ich wehre mich gegen die Pauschalisierung. Nur weil ich eine hübsche Frau sexy finde und ihr evtl. kurz auf den Po schaue, bin ich kein Schwein. Im Gegenteil. Auch geht es mir gehörig auf den Zeiger, dass ich mich bald täglich dafür entschuldigen muss, dass ich ein Mann bin.</p>
<p>Ich habe <a href="http://alltagssexismus.de/" target="_blank">alltagssexismus.de</a> gelesen und da gibt es alarmierende, nicht zu tolerierende Beispiele. Jetzt alles was Mann im Bezug auf Frau macht als sexistisch abzutun ist nicht nur falsch, sondern gefährlich. Es gibt etwas, das sich Biologie nennt. Etwas das dafür sorgt, dass Geschlechter aufeinander reagieren. Jede dieser Reaktionen nun als Fehlverhalten zu bezeichnen ist schlicht Unsinn.</p>
<p>Wenn ich als Mann so enge Hosen trage, dass mein Gemächt betont wird, so muss ich mit Reaktionen rechnen. Das Selbe bei der Frau. Ein Blick auf den Po ist nicht sexistisch solange er nicht von einer unpassenden Bemerkung oder einer Berührung begleitet wird. Mann wie Frau provoziert bewusst mit der Art sich zu kleiden. Wer sich dann an Reaktionen stört, die einfach nur natürlich sind, ist klar im falschen Film.</p>
<p>Das Argument, dass Frau sich «für sich selbst» sexy anziehen will, hinkt gewaltig. Täte sie es für sich, müsste sie es nicht in die Öffentlichkeit tragen. Ich habe aber von noch keiner Frau gehört, dass sie sich auch für einen Fernsehabend, zuhause mit Chips, schminkt und in sexy Klamotten zwängt. Nur so für sich. Weil sie gerne gut aussieht. Auch kenne ich fast keine Frau, die hautenge Jeans als wirklich bequem empfindet. Warum also anziehen? Wenn Modelabels nur enge Hosen für Frauen anfertigen, dann ist das sexistisch und kann durch die Konsumentin gesteuert werden.</p>
<p>Wohlgemerkt rede ich hier nicht von Frauen, die Beruflich oder generell repräsentativ daher kommen müssen oder wollen. Es geht um Frauen, die Bewusst ihre Attribute (über)betonen.</p>
<p>Handkehrum gibt es auch manche Männer, die ihre Grenzen nicht kennen. Ein diskreter Blick ist ok, anstarren ist unhöflich. Frauen dafür verantwortlich zu machen, dass man seine Hormone nicht im Griff hat, ist ebenso frech wie unpassend. Frauen haben nun mal schöne Körper und auch wenn sie es auch oft stark betonen ist es am Mann, seine Triebe zu beherrschen.</p>
<p>Das Problem beim Sexismus ist, dass soviele andere Themen miteinfliessen. Gleichstellung, die Geschlechterdiskussion etc. spielen alle eine Rolle.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist, dass Frau heute sehr viel dazu beiträgt, als Objekt gesehen zu werden. Solange junge Mädchen Models werden wollen, Size Zero eine Kleidergrösse ist, Blick genügend Kandidatinnen für ihr Seite 1-Girl findet und Sendungen wie der Bachalor, Frauentausch (!) oder GNTM hauptsächlich Frauen als Publikum haben und sich niemand an Websites wie <a title="shopaman" href="http://www.shopaman.de/" target="_blank">shopaman.de</a> stört, ist die ganze Diskussion theoretisch.</p>
<p>Solange Mädchen durch Prinzessin Lilifee, Barbie und «everything Pink» durch unsere Gesellschaft in die Rolle der Unterwürfigen gedrängt werden, verschulden wir alle den neuen Sexismus. Lest dazu doch einmal «Living Dolls» von Natasha Walters. Da gehen einem die Augen auf.</p>
<p>Vieles ist auch Empfinden. Knackige Frauen, die für Alkohol werben ist sexistisch. Der Coke-Light-Mann aus der Werbung ist sexistisch. Ersteres wird so empfunden, Letzteres nicht. Warum das so ist, darüber dürft ihr einmal selbst nachdenken.</p>
<p>Die jetzige Hexenjagd ist kontraproduktiv und verhöhnt die Frauen, die wirklich Opfer sexueller Belästigungen oder Übergriffen wurden. Auch bin ich froh, dass die meisten Frauen eine gesunde Einstellung dem Thema gegenüber haben und zwischen Sexismus und Biologie unterscheiden können.</p>
<p>Hier ein paar Beispiele was sexistisch ist und was nicht. Frei nach gesundem Menschenverstand:</p>

<table id="tablepress-1" class="tablepress tablepress-id-1">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th class="column-1"><div>&nbsp;</div></th><th class="column-2"><div>Sexistisch</div></th><th class="column-3"><div>Nicht sexistisch</div></th><th class="column-4"><div>Höchstens unhöflich</div></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1">Ihm/Ihr auf den Po schauen</td><td class="column-2"></td><td class="column-3">x</td><td class="column-4"></td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1">Ihr diskret in den Ausschnitt schauen</td><td class="column-2"></td><td class="column-3"></td><td class="column-4">x</td>
</tr>
<tr class="row-4 even">
	<td class="column-1">Werbung mit halb nackten Menschen, ohne relevanten Zusammenhang zwischen Produkt und Nacktheit </td><td class="column-2">x</td><td class="column-3"></td><td class="column-4"></td>
</tr>
<tr class="row-5 odd">
	<td class="column-1">Coke-Light-Mann</td><td class="column-2">x</td><td class="column-3"></td><td class="column-4"></td>
</tr>
<tr class="row-6 even">
	<td class="column-1">Ihm/Ihr nachpfeifen</td><td class="column-2"></td><td class="column-3"></td><td class="column-4">x</td>
</tr>
<tr class="row-7 odd">
	<td class="column-1">Ihm/Ihr einen klaps auf den Hintern geben</td><td class="column-2">x</td><td class="column-3"></td><td class="column-4"></td>
</tr>
<tr class="row-8 even">
	<td class="column-1">Ihn/Sie auf Geschlechtsteile reduzieren</td><td class="column-2">x</td><td class="column-3"></td><td class="column-4"></td>
</tr>
<tr class="row-9 odd">
	<td class="column-1">Ihm/Ihr sagen dass er/sie sexy aussieht</td><td class="column-2"></td><td class="column-3">x</td><td class="column-4"></td>
</tr>
<tr class="row-10 even">
	<td class="column-1">Das Lied «Warum» von Samy Deluxe</td><td class="column-2"></td><td class="column-3">x</td><td class="column-4"></td>
</tr>
<tr class="row-11 odd">
	<td class="column-1">Weniger Lohn bei gleicher Arbeit</td><td class="column-2">x</td><td class="column-3"></td><td class="column-4"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!-- #tablepress-1 from cache -->
<p>Im Endeffekt sollten wir es halten wie Samy Deluxe:</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='640' height='390' src='http://www.youtube.com/embed/hooi7BfBajM?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
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		<item>
		<title>Meine Abstimmungsparolen für den 3. März</title>
		<link>http://www.christiandenzler.ch/meine-abstimmungsparolen-fur-den-3-marz/</link>
		<comments>http://www.christiandenzler.ch/meine-abstimmungsparolen-fur-den-3-marz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 07:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Denzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christiandenzler.ch/?p=313</guid>
		<description><![CDATA[Ja zur Abzocker-Initiative weil ich genug davon habe, immer für die Fehler der Geldelite hinzustehen. Abzocker-Initiative Ja zum Raumplanungsgesetz weil ich genug von den Immobilien-Spekulationen habe, die unser schönes Land verbauen und die Mieten unzahlbar machen. Raumplanungsgesetz Ja zum Familienartikel weil ich eine gute Grundlage möchte, um eine Familie zu gründen. Familienartikel]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ja zur Abzocker-Initiative</strong> weil ich genug davon habe, immer für die Fehler der Geldelite hinzustehen.</p>
<p><a href="http://www.abzockerinitiativeja.ch/" target="_blank">Abzocker-Initiative</a></p>
<p><strong>Ja zum Raumplanungsgesetz</strong> weil ich genug von den Immobilien-Spekulationen habe, die unser schönes Land verbauen und die Mieten unzahlbar machen.</p>
<p><a href="http://www.ja-zum-raumplanungsgesetz.ch/" target="_blank">Raumplanungsgesetz</a></p>
<p><strong>Ja zum Familienartikel</strong> weil ich eine gute Grundlage möchte, um eine Familie zu gründen.</p>
<p><a href="http://www.sp-ps.ch/ger/Kampagnen/Abstimmungen/3.-Maerz-2013/Bundesbeschluss-Familienpolitik" target="_blank">Familienartikel</a></p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
</rss>
